Von der ABL zu den Freien Wählern Amorbach

Auszug aus dem Protokoll vom 30.10.2013 anlässlich der Umbenennung zu den Freien Wählern Amorbach:

„Bernd Schötterl dankte zunächst einmal allen Initiatoren, Gründern und Stadträten/-rätinnen der ABL für Ihr teils jahrelanges Engagement zum Wohle Amorbachs. Gleichzeitig stellte er jedoch heraus, dass sowohl die gesamte Stadtratsfraktion, als auch die Vorstandschaft die Notwendigkeit zu einer Umstrukturierung sehen würde. Hierzu gehöre einhellig auch die Umbenennung der ABL in die Freien Wähler Amorbach. Mit dieser Umbenennung wolle man ausdrücklich nicht mit den Traditionen der ABL brechen, sondern wolle im Gegenteil erreichen, alle Kräfte, auch nach außen hin sichtbar, zu bündeln, die Amorbach in seiner schwierigen Situation weiter helfen können.

Werner Niesner bemerkte ergänzend, dass von diesem Schritt alle künftigen Mitstreiter, sei es im Stadtrat oder im Ortsverein insofern nur profitieren können. Man müsse über den eigenen Tellerrand hinaus schauen und sich jeder Hilfe versichern, die man bekommen könne, um auch in Zukunft die richtigen Entscheidungen für Amorbach treffen zu können.

Die Probleme Amorbachs können leider nicht mehr nur innerhalb der Grenzen Amorbachs gelöst werden, vor allem da viele Probleme auch von außen an uns herangetragen werden würden. Geänderte Voraussetzungen und andere Zeiten würden insofern eben auch nach anderen Lösungen, sprich nach anderen Strukturen verlangen, ohne dass man damit den Erfolg des Erreichten in der Vergangenheit schmälern wolle.

 Man sehe in diesem Schritt eine Stärkung der traditionsreichen freien Politik zum Wohle Amorbachs und keine Abkehr von den bisher vertretenen Werten. Es ändere sich insofern nur der Namen und die damit verbundenen Möglichkeiten, aber explizit nicht der Kern der bisherigen ABL.

Bernd Schötterl betonte anschließend nochmal, dass man mit diesem Schritt ausdrücklich keine „Parteipolitik“ auf Landkreisebene oder Landesebene betreiben wolle, und sich auch nicht irgendwelchen „höheren“ Anordnungen beugen müsse, sondern weiter eine eigenständige Politik zum Wohle Amorbachs betrieben wolle. Auch werde kein aktuelles oder künftiges Mitglied des Ortsvereines durch diesen Schritt in irgendeiner Weise zu einem Parteimitglied. Nur der Kreis der Helfer werde dadurch automatisch größer und die politische Basisarbeit würde dadurch potentiell einfacher.

Er forderte insofern auch alle möglichen Kritiker zu einem offen Dialog auf und bot an jederzeit für ein Gespräch über die Beweggründe zu diesem Schritt zur Verfügung stehen zu wollen. Auch bat er um Mithilfe beim Aufbau eines lebendigen Ortsvereines, der die Zukunft freier Politik auf Dauer sichern solle.“

Wir stellen diesen Auszug ein, da wir klar stellen  wollen, dass die hier aufgeführten Gründen zur Umbenennung auch jetzt noch gelten. Nein, sie gelten erst recht nach den Ergebnissen der letzten Kommunalwahlen,  da wir in diesem Schritt weiter die einzige Zukunft sehen, die Tradition der Freien Kommunalpolitik in Amorbach zu erhalten. Dies zumal wir, wie schon im vorangegangenen Bericht zur Wahlanalyse dargestellt, in der Umbenennung selbst keinen ausschlaggebenden Grund für das schlechtere Abschneiden im Vergleich zu 2008 sehen.

Helfen Sie aktiv mit diese Tradition zu bewahren und werden Sie Teil dieses neuen Weges.

Wir laden Sie insofern recht herzlich zu unserer nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Dienstag, den 25. März 2014 um 19.30 Uhr in das Nebenzimmer der Gaststätte „Zur Schmelzpfanne“ ein.

Die Vorstandschaft